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Ausbildung, Jugend, WRZ Harburg, Jugend - Einsatz - Team

JET Wochenende im Landkreis Harburg

Veröffentlicht: Sonntag, 08.12.2019
Autor: Julie-Marie Bonecke / Sven Böttcher
Thies Johnson und Jakob Winter helfen Mime Alina
Josefin Winter beim Füllen der Sandsäcke
Wie baut man einen Damm aus Sandsäcken?
Oliver Schneider mit dem von den Tauchern geborgenen Fund

DLRG Nachwuchs lässt sich auch von eisigen Temperaturen nicht unterkriegen.

30.11.2019 Einsatzlage Hochwasser: Bei eisigen Temperaturen trafen sich die JET-Teams (Jugendeinsatzteams) der DLRG Ortsgruppen Buchholz, Hollenstedt und Seevetal sowie die Jugendlichen aus der DLRG Ortsgruppe Tostedt in Buchholz um das gemeinsame Übungswochenende zu beginnen.

Als alle gemeinsam an den See im Maschener Moor gefahren sind, ging das Übungsszenario los. Markus Wölfel erklärte den Jugendlichen die Übung. Durch starke Regenfälle ist das Wasser des Sees stark angestiegen und nun droht ein kleiner Fluss der zum See führt über die Ufer zu treten. Außerdem müssen die Taucher einen untergegangenen Gegenstand im See finden und es werden 4 Personen vermisst, die es schnellstmöglich zu finden gilt.

Die vorher gebildeten Trupps liefen zielstrebig mit ihrem Truppführer zu den ihnen zugewiesenen Plätzen um tatkräftig mit ihren Aufgaben zu beginnen.

Der Bootstrupp fing an das Boot zu trailern, damit die Sandsäcke zu dem Fluss gebracht werden können. Danach ging es an das Sandsack füllen und Probe stapeln. Als dieses reibungslos klappte, wurden die Sandsäcke auf das Boot verladen und zur Einsatzstelle transportiert. Somit konnte verhindert werden, dass der Fluss über die Ufer tritt.

Der Sanitätstrupp suchte nach einem geeigneten Platz für die beiden Zelte, welche sie danach aufbauten. Das erste Zelt wurde mit einer Zeltheizung und Sitzmöglichkeiten ausgestattet, damit beim späteren Mittagessen keiner frieren muss. Das zweite Zelt wurde zum beheizten Behandlungsplatz um die vermissten Personen beim Auffinden bestmöglich erst zu Versorgen. Danach ging die Suche nach den vermissten Personen los. Durch einen Tipp einer Zeugin, wurden zwei Sanitäts-Teams los geschickt, um die Personen zu finden. Dabei wurden sie von dem Bootstrupp unterstützt. 

Währenddessen wurde der dritten Gruppe von den Tauchern die Ausrüstung jedes Tauchers erklärt und welche Sicherheitsaspekte beim Tauchen besonders wichtig sind. Als das Kommunizieren-Unterwasser ebenfalls geklärt wurde, durften die Taucher ins Wasser und fingen an nach dem verschollenen Gegenstand zu suchen. Der Signalmann blieb dabei immer im regen Kontakt zu den Tauchern, um über die Leine wichtige Anweisungen zu geben und zu bekommen. Nach kurzer Zeit, wurde eine Kiste gefunden und mittels eines Hebekissens an die Wasseroberfläche befördert. In der gefundenen Kiste, war ein kleiner Schatz in Form von einer Gummibärchendose versteckt gewesen.

Als die Übung zu Ende war und sich alle beim Mittagessen wieder aufgewärmt hatten, wurden die einzelnen Stationen abgebaut. Doch bevor es wieder nach Buchholz zurück ging wurde auf dem Rückweg noch eine Beleuchtungsübung angesetzt.

Den Teilnehmern wurden die verschiedenen Möglichkeiten zur Ausleuchtung und Absicherung von Einsatzstellen kurz vorgestellt und demonstriert.

Nach einem leckeren Abendessen im Schulungszentrum Buchholz ging es an die Aufbereitung des Einsatzmaterials und der Fahrzeuge, wobei noch viele neugierige Fragen gestellt werden konnten.

Am nächsten Morgen versammelte sich die ganze Truppe in der Buchholzer Innenstadt zu einer kleinen abschließenden Funkübung. In vier Gruppen wurde über das Funkgerät "Scotland Yard" gespielt. Die Teilnehmer konnten dabei spielerisch den richtigen Umgang mit dem Funkgerät üben.

Es folgte noch eine kurze Feedbackrunde im warmen Schulungszentrum bevor die gemeinsame Heimfahrt angetreten wurde. Angesichts der vielen positiven Rückmeldungen an das Betreuerteam ist ein zweites Ausbildungswochenende garantiert.

Die DLRG bedankt sich bei Famila Buchholz (Nordring) für die Spende von Lebensmitteln und bei allen Mitwirkenden für das gelungene Ausbildungswochenende.

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